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Nun bin ich fast Peruanerin :-)

…zumindest bin ich jetzt offizielle Bewohnerin des Landes. In Lima konnte ich gemeinsam mit drei Freunden, die auch bei Diospi Suyana arbeiten werden, meine Aufenthaltsgenehmigung abholen. Nach sechs Monaten im Land und fünf Stunden (!) Warten in der Einwanderungsbehörde waren wir endlich im Besitz unserer „Carné de extranjería“ – so heißt die kleine Karte.

Ein echtes Wunder konnten wir in diesem Zusammenhang erleben. Den Termin bei der Einwanderungsbehörde hatten wir am vergangenen Dienstag um 10 Uhr. Unser Flug nach Lima war für den Vorabend gebucht, nichtsahnend… bis uns einige Peruaner in der Sprachschule darauf aufmerksam machten, dass in dieser Jahreszeit selten Flieger abends aus Arequipa starten können, da sich das Wetter in aller Regel abends deutlich verschlechtere. Bei Nebel sei ein Start durch die Nähe der Vulkane lebensgefährlich, da kaum bis keine Sicht vorhanden sei und die Radare nicht richtig funktionierten – so ähnlich habe ich es verstanden, ich bin kein Pilot:-)… Aber wir hatten ja bereits gebucht und somit beteten wir um ein Wunder, da eine Verschiebung des Termins evtl. weiteres wochen- oder monatelanges Warten hätte bedeuten können.

An jenem Dienstagnachmittag wurden ab 15 Uhr alle Flieger abgesagt – außer unserem um 21 Uhr am Abend – unglaublich. DANK SEI GOTT!!!

Dass der Rückflug am folgenden Abend dann auf den nächsten Nachmittag verschoben werden musste – erneut aufgrund der Wetterverhältnisse in Arequipa – störte uns nicht weiter:  Wir waren ja mittlerweile im Besitz unserer „carnés“:-) und konnten somit einen Vormittag am Pazifik in Lima genießen.

Immer wieder merke ich, wie sehr ich abhängig bin von Gottes Eingreifen. Aber immer wieder erlebe ich auch, wie Er die Kontrolle behält und selbst  über die Naturgewalten Herr ist. An jenem Dienstag letzte Woche kam mir während des Betens der Gedanke, dass Gott mächtig ist, die gesamte Erde zum Beben zu bringen – so wie kürzlich erneut in Arequipa. Sollte Ihm nicht auch möglich sein, den Nebel für wenige Start-Minuten eines Flugzeuges zu vertreiben…?

„Denn ich weiß, dass der Herr groß ist; ja unser Herr ist größer als alle Götter. Alles, was er will, das tut der Herr im Himmel und auf Erden, im Meer und in allen Tiefen: Er führt Wolken herauf vom Ende der Erde, macht Blitze zum Regen und holt den Wind aus seinen Speichern hervor… Lobe den Herrn!“ (aus Psalm 135)

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Ein kleines Erdbeben

…habe ich nun zum ersten Mal in der vergangenen Woche miterlebt. Kein Grund zur Sorge, Mama: Es war wirklich nur eine kleine Erdbewegung, was hier in der Stadt zum Alltag gehört. Oft merkt man es nicht, schon gar nicht als Ausländer. Meine Sprachlehrer in der Schule hatten immer wieder mal gefragt, ob wir die kleinen „temblores“ (=Beben, Zittern) in der Nacht oder am Vortag gespürt hätten…Nein, hatte ich nicht.

Anders letzten Dienstag in meinem Grammatikunterricht. Nichts ahnend merkte ich plötzlich, wie sich unser Tisch ein wenig bewegte. Zunächst dachte ich, es wackelte aufgrund der langen Beine meines Mitschülers, die nur schwer unter die (kleinen) peruanischen Tische passen.

Die Stadt Arequipa, in der ich zurzeit lebe, wird häufig von Erdbeben heimgesucht. Durchschnittlich gibt es scheinbar mehr als zehn Erdbewegungen jeden Tag. Immer wieder wurden auch Teile der Stadt zerstört – zuletzt im Jahre 2001, als ein Erdbeben der Stärke 8,4 sogar einen der Türme der Kathedrale in der Stadtmitte zum Einsturz brachte.

Kathedrale am Plaza de Armas
Kathedrale am Plaza de Armas/ Stadtmitte

Eine befreundete Missionarin hatte dieses Beben hautnah miterlebt und gerade letzte Woche davon berichtet, als sie uns besuchte. Sie war damals ebenfalls in „meiner“ Gastfamilie und beschrieb, wie sich innerhalb von ca. 2,5 min Boden und Möbel in unserem Haus (fort)bewegt hätten und einiges zerstört worden war.

Gott sei Dank (!) wurde ich bisher davor bewahrt und auch vergangenen Dienstag wurden weder Personen noch Gebäude beschädigt.

 

Häuser der Urus auf dem Titicacsaee

Andere Länder, andere Sitten

Vor meiner Ausreise nach Peru hatte ich einen Vorbereitungskurs meiner sendenden Missionsgesellschaft besucht. Hier hatten wir u.a. wertvolle Tipps bezüglich kultureller Unterschiede erhalten. Einige Dinge, die hier anders sind, fallen natürlich sofort ins Auge: Das Aussehen der Menschen zum Beispiel, oder die Bauweise von Häusern. Was „Kulturunterschied“ allerdings konkret in meinem peruanischen Alltag – auch schon während meiner Sprachschulzeit – bedeutet, merke ich erst so nach und nach. Wenn ich hier über „die“ peruanische Kultur schreibe, dann möchte ich betonen, dass ich gerade anfange, mehr darüber zu verstehen. Keinesfalls bin ich ein Experte!

Nun lebe ich bereits seit über fünf Monaten in dieser neuen Kultur und immer wieder gibt es Situationen, die ich zunächst nicht richtig einordnen kann. Auch mancher Frust kam schon auf – vielleicht aus Unwissenheit oder Unverständnis meinerseits?? Da hilft es sehr, wie gerade heute Morgen, wenn ich mich mit anderen Deutschen/Ausländern austauschen kann, die schon jahrelang hier leben und tieferen Einblick in die Denk- und Lebensweise der Peruaner gewinnen konnten. Nach wie vor ist es spannend, hier zu sein und nicht nur Spanisch zu lernen, sondern auch jede Menge darüber hinaus.

Nun steht es fest: Ende April werde ich die Sprachschule beendet haben und nach Curahuasi ziehen. Anfang Mai wird mein Start an der Schule sein, voraussichtlich mit Sport- und Englischunterricht. Somit hat mein eigenes Schülerdasein bald ein Ende – ich freue mich sehr auf die Kinder und die Zusammenarbeit mit ihnen.

Hier ein kleiner Einblick in einen Kurztrip, den ich gemeinsam mit einigen anderen Sprachschülern an den Titicacasee machen konnte.

Unsere Reisegruppe
Unsere Reisegruppe
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Ein Uru erklärt uns, wie ihre Häuser gebaut werden

Der See ist das höchstgelegene kommerziell schiffbare Gewässer der Erde. Er liegt auf einer Höhe von ca. 3800 m über dem Meeresspiegel. Hier erfuhren wir einiges über das Leben der Urus, einer indigenen Bevölkerungsgruppe, die auf schwimmenden Inseln wohnt und diese sowie ihre Häuser und Boote  aus Schilf selber baut. Sie leben in erster Linie von Fischerei und Tourismus.

Wir durften auch in ihre Schilf-Häuser reinschauen, sehr abenteuerlich, schaut mal hier:)…

Eine Küche

 

Manches Kind, das hier lebt, fährt jeden Tag unter Umständen mehrere Stunden(!) in so einem Boot, um zum Unterricht zu gelangen.

Der „Schulbus“ für einige Kinder am Titicacasee

In einer Reportage über die abenteuerlichsten Schulwege der Welt hatte ich vor meiner Ausreise solche Bilder im Fernsehen gesehen – und nun live. Unglaublich! In Curahuasi kommen die Kinder, soweit ich weiß, zu Fuß oder vielleicht auch mal auf einem Esel zur Schule geritten…

Bald kann ich Euch mehr berichten über das Leben der Schulkinder in Curahuasi – ich freue mich darauf!

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Taxi per Telefon…

…zum ersten Mal in Spanisch (!) bestellt; es kam tatsächlich an der richtigen Adresse an:-). Wir hatten gerade einen internationalen Canasta-Spielabend mit Freunden aus Kolumbien, Schweden, den USA und Deutschland beendet und Sarah (siehe Bild) benötigte ein Taxi, um nach Hause zu kommen.

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Da es mittlerweile spät geworden und meine Gasteltern bereits schlafen gegangen waren, blieb uns keine andere Wahl, als selber eines anzurufen. Nun ist Spanisch sprechen und verstehen nochmals etwas ganz anderes am Telefon.

Nach einigen Minuten Warten vor der Haustüre dachte ich, meine Bestellung wäre wohl missglückt, so dass Sarah in ein anderes Taxi stieg, das gerade vorbeigefahren kam. Kaum war sie losgefahren, kam das bestellte Taxi um die Ecke und ich musste dem Fahrer wohl oder übel erklären, dass er leider umsonst vorbei gekommen war. Es tat mir sehr leid, aber an seiner Reaktion merkte ich, dass er mich wohl verstanden hatte: Er fuhr ohne Worte davon… Und ich war trotzdem ein bisschen fröhlich und dankbar für dieses kleine Erfolgserlebnis die Sprache betreffend.

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So sehen die Taxis in Puno (am Titicacasee) aus

 

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Feliz año nuevo!!

Angekommen in 2015 – unglaublich, wie schnell die Zeit verfliegt. Silvester und auch Weihnachten in Peru zu erleben, waren interessante und schöne Erfahrungen. Bei diesen warmen Temperaturen (durchgängig ca. 20 Grad), ohne Schnee und Kälte wollten bei mir jedoch lange Zeit gar nicht so richtige Weihnachts- oder Silvesterstimmung aufkommen.

Allen Lesern auf diesem Weg noch „feliz año nuevo“ – ein fröhliches und gesegnetes neues Jahr 2015!

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An Heiligabend waren morgens noch alle in der Familie sehr beschäftigt mit kochen, backen und diversen Vorbereitungen für den Abend. Um 17.30Uhr haben wir zunächst einen Weihnachtsgottesdienst besucht. Im Anschluss gab es für alle heiße Schokolade und Panetón – eine Art Hefebrot mit Rosinen und kandierten Früchten (typische Spezialität an Weihnachten in Peru).

Nach dem Gottesdienst haben wir gemeinsam mit der erweiterten Familie meiner Gastmutter gefeiert, zusammen gegessen, gesungen, gespielt. Rechtzeitig zu Mitternacht waren wir wieder zu Hause und haben von unserem Flachdach aus ein riesiges Feuerwerk angeschaut. Auch das ist typisch für Peru an Heiligabend.

P1050329Eine interessante Erfahrung für mich war, dass wir auf unserem Nachhauseweg an einer großen Straße mit Marktständen vorbei kamen. Diese war nicht nur völlig überlaufen mit Menschen, die scheinbar am Einkaufen waren (???), sondern auch übersät mit einer Unmenge an Müll. Dies konnten wir auch riechen. Auf Rückfrage bei meinen Gasteltern erfuhr ich, dass wohl zu viel Geld für die Werbekampagne im hiesigen Wahlkampf ausgegeben worden war, so dass die Müllabfuhr nicht mehr bezahlt werden konnte. Folglich hatte diese ihre Arbeit rechtzeitig zu Heiligabend eingestellt.

P1050506Silvester lief ähnlich ab wie bei uns zu Hause. Nach einem gemütlichen Abendessen mit der Gastfamilie haben wir um Mitternacht ebenfalls das Feuerwerk angeschaut. Da viele Arequipeños zu dieser Jahreszeit verreist sind, fiel es dieses Mal viel geringer aus.

 

Nun heißt es nach zwei Wochen Weihnachtspause in der Sprachschule wieder „back to normal“. Der Unterrichtsstart am vergangenen Montag war sehr gut, nach der Pause konnte ich neu motiviert mit einer weiteren Etappe im Spanischlernen starten.

Weiter gehts auf dem Weg zu den Quechua-Kindern in Curahuasi…

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Ein erster Besuch in Curahuasi

Vergangene Woche konnte ich zum ersten Mal meine zukünftige Wohn- und Arbeitsstätte besuchen, gelegen auf  knapp 2700m Höhe mitten in den Anden.

P1050209Nach ca. 17 Stunden kam ich aus Arequipa kommend am Ziel an. Curahuasi ist ein sehr schöner Ort und erinnerte mich ein bisschen an meine Aufenthalte in Afrika: Schotterwege und nur teilweise ausgebaute Straßen, Mensch und Tier spazieren gleichermaßen umher, buntes Treiben in der Marktstraße, überall kleine „tiendas“ (Läden) mit einem bunten Allerlei an Angeboten (Getränke, Klopapier, Zahnpasta, Kekse, Seife, Öl – was der Mensch zum Leben braucht).

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Auf meinem Weg zur Schule begegneten mir am Straßenrand zwei angeleinte Schweine, die gerade fraßen, so wie viele Hunde.  Das Schulgelände, rein aus Spenden finanziert, ist wunderschön geworden. Zurzeit wird noch weitergebaut und gepflanzt an den Außenanlagen. Die Sporthalle ließ mein Herz höher schlagen, nicht allein aufgrund der Ausstattung, sondern vor allem auch aufgrund einer herrlichen Aussicht durch die oberen Fenster auf die umliegenden Berge.

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Am meisten freute mich, einige der Schüler kennen zu lernen und ich bin gespannt, bald mit ihnen zusammen lernen und arbeiten zu können. Hinter den schönen Schuluniformen versteckt sich so manches traurige Schicksal, von dem ich ebenfalls erfuhr.

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Der Besuch der Schule motivierte mich neu, weiterhin fleißig Spanisch zu lernen. Nun habe ich mein Ziel konkreter vor Augen. Gleichzeitig liegt noch ein Stück Weg in der Sprachschule vor mir. Ein bisschen mulmig zumute ist mir auch, wenn ich daran denke, den ganzen Unterricht und alle Elterngespräche bald in Spanisch führen zu müssen. Gerade heute ermutigte mich ein Vers aus den Sprüchen der Bibel: „Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlass dich nicht auf deinen Verstand; sondern gedenke an IHN in allen deinen Wegen, so wird ER dich recht führen.“ In diesem Vertrauen gehe ich in die kommenden Wochen und freue mich nun auf eine kleine Weihnachtspause:-).

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Auf 2400 Metern Höhe…

…ist Sonnenschutz angesagt. Nachdem ich mir meinen ersten Sonnenstich beim Frontón-Spielen (ähnlich wie Squash) ohne Kopfbedeckung zugezogen hatte, war ich nun vergangene Woche gemeinsam mit Freundinnen auf der Suche nach Hüten. In einem Touristenladen fanden wir alle einen passenden und versuchten, der Kultur hier entsprechend, beim Preis zu handeln. Ganze 0,50€ konnte ich meinen „sombrero“ billiger als angeboten erhalten. Bei meinem kläglichen Versuch spürte ich an der Reaktion der Verkäuferin sofort, dass sie bemerkt hatte, dass ich (noch?) nicht wirklich handeln kann:-). Im Anschluss an unseren Einkauf kam sie dann mit Claudia ins Gespräch und erzählte ihr, dass wir das schon ganz gut gemacht hätten mit dem Handeln. Immerhin – das lässt hoffen für den nächsten Einkauf:-). Für mich war es eine interessante Erfahrung, weil ich zunächst den Eindruck hatte, dass die Verkäuferin mein Gebot für den Hut für überzogen zu wenig empfunden hatte.

An das Handeln und so manches andere in der peruanischen Kultur muss ich mich noch gewöhnen. Es sind schöne kleine Erfolgserlebnisse, die ich immer wieder erlebe, wenn Peruaner mich verstehen und hier und da ein kleines Gespräch zustande kommt; und sie freuen sich, wenn jemand aus dem Ausland ihre Sprache spricht bzw. lernt.

Das Foto zeigt einige der Sprachschüler, die mit mir gemeinsam Höhen und Tiefen beim Lernen durchleben. Vergangenes Wochenende haben wir mit der Gemeinde einen Ausflug gemacht. Es war eine schöne Abwechslung, seit zwei Monaten mal wieder ein bisschen mehr grün zu sehen.

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Zurückversetzt in alte (Schul)Zeiten

Seit fast sieben Wochen besuche ich nun die Sprachschule und habe jeden Tag Grammatik- sowie Sprechunterricht gemeinsam mit drei bzw. einem US-Amerikaner(n). Es macht großen Spaß, wir lachen viel gemeinsam, besonders über unsere Versprecher. So ist es wohl ein Unterschied, ob ich von einem Gentlemen (caballero) oder einem Pferd (caballo) spreche. Unsere Lehrer bemühen sich, ausschließlich Spanisch mit uns zu sprechen. Manches kommt mir dabei immer noch Spanisch vor;-), aber ich lernen jeden Tag ein wenig dazu. „Poco a poco“ sagen sie uns immer und ermutigen uns, die kleinen Fortschritte wahrzunehmen. GEDULD steht auf meiner Agenda, diese brauche ich insbesondere mit mir selber. Jeden Tag bekommen wir Hausaufgaben und müssen Vokabeln lernen – wie zu früheren Schulzeiten. Ab und zu erzählen sie uns Anekdoten früherer Studenten, die Wörter verwechselt haben:-), herrlich amüsant. Sicherlich tragen auch wir zu weiteren lustigen Geschichten bei, die dann unsere Nachfolger erfahren werden…

Manch frustrierender Moment gehört auch zu meinem Alltag. So ist das wohl, wenn man in einer fremden Kultur eine neue Sprache lernt. Aber es geht in kleinen Schritten voran und ich suche immer wieder nach Gelegenheiten, mein Spanisch anzuwenden. Auf dem Markt, im Bus, auf der Straße, in der Post – mutig Fehler machen, darüber lachen, nachfragen. Es ist noch ein weiter Weg, dennoch freue ich mich an den kleinen Erfolgen und lerne fleißig weiter…

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Erst gestrandet, dann gut gelandet

Hallo aus meinem neuen Zuhause:-)! Am Montagabend bin ich endlich auf südamerikanischem Boden gelandet. In Amsterdam hatte ich zunächst meinen Anschlussflieger nach Lima verpasst und musste/durfte daher eine Nacht auf Kosten der Airline dort bleiben. Mit einigen anderen „stranded passengers“ (so nannten sie uns in dem Hotel) verbrachte ich einen schönen Abend und nahm diese unvorhergesehene Verzögerung als willkommene Auszeit nach den anstrengenden letzten Wochen der Vorbereitung. Die Behördentermine in Lima konnte ich leider nicht wahrnehmen, so dass ich Mitte Oktober erneut in die Hauptstadt fliegen muss, um alle erforderlichen Papiere zu beantragen. Gestern Mittag erreichte ich in Arequipa mein neues Zuhause für die kommenden fünf Monate.  Mein Gastvater holte mich vom Flughafen ab und bereits die Fahrt zu seinem Haus hat mir einen faszinierenden ersten Eindruck dieser schönen Stadt verschafft. Die Gastfamilie ist super nett und hat mich sehr herzlich willkommen geheißen und aufgenommen. Mit mir leben drei weitere Sprachschüler aus den USA in der Familie – ich freue mich sehr auf die vor mir liegende Zeit. Soweit ein erstes Update aus der Ferne, Bilder folgen hoffentlich demnächst… Viele liebe Grüße und adiós!